Landingpage oder Website

Landingpage oder Website?
Klar entscheiden.

Eine Landingpage konzentriert sich auf ein Angebot. Eine Website gibt mehreren Leistungen und Fragen eigene Plätze. Die passende Wahl hängt davon ab, was Besucher vor einer Anfrage wissen müssen.

Passenden Umfang klären
ZielInformationsbedarfAusbau

Die Kernfrage

Wie viele Entscheidungen
muss die Seite tragen?

Eine Seite ist sinnvoll, wenn ein Angebot für eine klar umrissene Zielgruppe erklärt werden soll.

Eine vollständige Website wird wichtig, sobald mehrere Leistungen, Zielgruppen, Standorte oder Vertrauensfragen jeweils eine eigene Antwort brauchen. Die Länge des Textes allein entscheidet nicht. Entscheidend ist, ob Besucher auf einer Seite den richtigen Weg finden oder ob unterschiedliche Aufgaben getrennte Einstiege benötigen.

01

Ein Angebot

Eine Landingpage kann die wichtigsten Fragen zu genau diesem Angebot bündeln und direkt zu einer Anfrage führen.

02

Mehrere Leistungen

Eine Website gibt jeder wichtigen Leistung eine eigene Rolle und lässt Besucher vergleichen, ohne alles auf einer Seite zu stapeln.

03

Traffic-Quelle

Eine Kampagne braucht oft eine zielgenaue Seite. Organische Suche kann mehrere Themen und Suchintentionen über passende Unterseiten erschließen.

04

Späterer Ausbau

Wenn Angebote, Team oder Fachinhalte wachsen sollen, ist eine erweiterbare Website-Struktur meist der ruhigere Ausgangspunkt.

Landingpage

Wann eine Seite genügt.

Ein einzelnes Produkt, eine Veranstaltung oder ein klar abgegrenztes Angebot kann eine fokussierte Seite tragen.

Die Anzeige, Empfehlung oder E-Mail nennt ein konkretes Thema; die Landingpage führt dieses Thema fort. Sie beantwortet die wichtigsten Einwände, zeigt den Umfang und macht den nächsten Schritt sichtbar. Für eine zeitlich begrenzte Kampagne kann das effizienter sein als ein allgemeiner Einstieg über die Startseite.

Eine Landingpage muss trotzdem Vertrauen schaffen. Wer dahintersteht, wie Kontakt zustande kommt und welche Bedingungen gelten, darf nicht verschwinden. Wenn mehrere Zielgruppen mit völlig unterschiedlichen Fragen angesprochen werden, ist eine einzige Seite meist zu eng.

  • Ein Angebot mit klarer Zielgruppe
  • Ein nachvollziehbarer Kontakt- oder Kaufweg
  • Keine breite Navigation durch viele Leistungen nötig

Unternehmenswebsite

Wann mehrere Seiten helfen.

Eine Website ordnet mehrere Aufgaben: Leistungen verstehen, Anbieter prüfen, Beispiele ansehen und Kontakt aufnehmen.

Ein Handwerksbetrieb mit mehreren Gewerken, eine Kanzlei mit Fachgebieten oder ein B2B-Unternehmen mit verschiedenen Lösungen braucht getrennte Einstiege. So kann jede Seite die passende Frage beantworten, während Navigation und interne Links den Zusammenhang zeigen.

Für Suchmaschinen ist das ebenfalls klarer: Eine Leistungsseite erklärt eine konkrete Dienstleistung, eine Referenz belegt Arbeit und ein Ratgeber beantwortet eine Entscheidungsfrage. Eine lange Sammelseite kann diese Rollen oft nur oberflächlich bedienen. Eine Website ist allerdings nur dann besser, wenn ihre Unterseiten echten eigenen Inhalt haben.

  • Mehrere Leistungen oder Zielgruppen
  • Referenzen und Team als eigener Vertrauensraum
  • Geplante Fachinhalte und langfristige Sucheinstiege

Entscheidung in der Praxis

Drei Fragen vor dem Angebot.

Die Wahl lässt sich ohne Technikdebatte treffen, wenn die Geschäftsaufgabe klar ist.

Fragen Sie zuerst, welche Handlung die Seite auslösen soll. Prüfen Sie dann, wie viele verschiedene Fragen ein Interessent davor beantworten muss. Und überlegen Sie, welche Inhalte im nächsten Jahr hinzukommen: weitere Leistungen, Standorte, Jobs, Fallbeispiele oder Wissensseiten.

Manchmal ist eine Kombination sinnvoll: Die Website erklärt das Unternehmen, während eine Landingpage ein bestimmtes Angebot aus einer Anzeige oder Aktion aufgreift. Dann sollten beide Seiten unterschiedliche Aufgaben haben und sich nicht mit fast gleichem Text gegenseitig Konkurrenz machen.

  • Eine Zielgruppe und ein Angebot: Landingpage prüfen
  • Mehrere Suchfragen und Angebote: Website planen
  • Website plus Kampagne: ergänzende Landingpage mit eigenem Zweck

Praktischer Weg

Aufgabe zählen.
Seiten ableiten.

  1. 01

    Ziel formulieren

    Schreiben Sie auf, welche eine Handlung Besucher nach dem Lesen ausführen sollen.

  2. 02

    Fragen gruppieren

    Ordnen Sie Leistungen, Zielgruppen und Vertrauensfragen nach ähnlicher oder unterschiedlicher Suchintention.

  3. 03

    Umfang wählen

    Entscheiden Sie erst danach zwischen einzelner Landingpage, mehrseitiger Website oder Kombination.

Häufige Fragen

Vor dem
nächsten Schritt.

Kann eine Landingpage bei Google gefunden werden?+

Ja, wenn sie zugänglich ist und eine konkrete Suchfrage gut beantwortet. Für viele unterschiedliche Themen ist eine sauber strukturierte Website mit eigenständigen Unterseiten meist geeigneter.

Brauche ich beides?+

Nur wenn beide eine eigene Aufgabe haben: etwa eine Website für das Unternehmen und eine Landingpage für ein bestimmtes Angebot oder eine Kampagne.

Ist eine Landingpage immer günstiger?+

Eine einfache einzelne Seite hat einen kleineren Grundumfang. Umfangreiche Texte, Gestaltung, Integrationen oder Kampagnenmessung können den Aufwand erhöhen. Die konkreten Einstiegspakete stehen auf unserer Preisseite.

Kann ich mit einer Landingpage starten und später ausbauen?+

Ja. Sobald weitere Leistungen oder Fragen dazukommen, kann eine mehrseitige Struktur sinnvoll werden. Wichtig ist, den späteren Ausbau bei Inhalt und Technik mitzudenken.

Ausgangslage prüfen

Nicht raten.
Einordnen.

Wenn Sie zwischen einer einzelnen Seite und einem vollständigen Auftritt schwanken, ordnen wir Ihre Angebote und Zielgruppen gemeinsam ein. Daraus ergibt sich ein klarer Umfang.

Passenden Umfang klären